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Internationale Fachtagung "Sexismus in der Werbung"

18.10.2010

Am Montag, 18.10.2010, lud Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek zur internationalen Fachtagung "Sexismus in der Werbung" ein. Zahlreiche internationale und nationale RereferntInnen boten einen umfangreichen Querschnitt über gesetzliche Regelungen und Selbstbeschränkungseinrichtungen in den verschiedenen europäischen Staaten. Bei der abschließenden Podiumsdiskussion sprach sich ÖWR-Präsident Michael Straberger klar gegen weitere Werbeverbote auch im Bereich "Sexismus" aus und betonte die Stärke der Selbstregulierung in Österreich. Trotz Anerkennung der Arbeit des ÖWR traten einige DiskutantInnen für gesetzliche Regulierungen ein. Die Forderungen nach Einbindung von ExpertInnen mit einschlägiger Expertise in das Entscheidungsgremium des Werberates wurde ebenso laut wie jene nach der Einrichtung eines Sexismus-Beirates.

Fazit: Inhaltlich waren sich die InteressensvertreterInnen einig: Soll doch der Abbau geschlechterdiskriminierender Werbung vorangetrieben werden. Die Mittel zur Zielerreichung (Selbstbeschränkung versus gesetzliche Regulierung) können jedoch unterschiedlicher nicht sein.

 

 

Bild: Frau Bundesministerin Heinisch-Hoschek und alle VortragsteilnehmerInnen der Fachtagung
Bildcredit: Andy Wenzel

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