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Werberat gegen Brutal-Spots im Internet – One distanziert sich von Effekthascherei durch Horrorbilder

16.08.2005

Eine junge Frau liegt in der Sonnenbank eines Solariums, die Bank explodiert, Blut spritzt. Dieselbe junge Dame geht zum Föhn, der bläst ihr den Kopf vom Hals, und wieder spritzt das Blut. Grund genug für eine Beschwerde beim Werberat gegen diese im Internet verbreiteten Spots von „ladezone.at“, eine mit One in Verbindung stehende Website. Der Handy-Netztbetreiber hat jedoch rasch reagiert, sich massiv von den Brutal-Spots distanziert und zugesagt, „Experimentierfreude“ dieser Art in Hinkunft einen Riegel vorzuschieben. Zudem wurde darauf hingewiesen, dass das Föhn-Sujet nicht freigegeben wurde, damit ohne Wissen und gegen den Willen von One ins Netz gelangt ist.  Der Werberat zollt One Respekt für die rasche Reaktion, für Präsident Heinrich  Schuster zeigt sich, dass Beschwerden beim Österreichischen Werberat Wirkung zeigen und so der verantwortungsvolle Umgang mit der Werbung gesichert werden kann. „Brutalität und Geschmacklosigkeit hat in der Werbung nichts verloren. Gute Werbung setzt auf Kreativität, nicht auf billige Effekthascherei. Wir werden weiter wachsam sein“, so Schuster abschließend. 

 

 

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