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Österreich impft - Werbemaßnahmen

27.10.2021


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Die eingebrachte Beschwerde wurde als offensichtlich unbegründet abgewiesen. Demnach stellt der ÖWR die Beschwerde ohne weiteres Verfahren ein (siehe auch Verfahrensordnung Artikel 9 (1), www.werberat.at/verfahrensordnung.aspx) .

Die Prüfung wurde von einem „Kleinen Senat“ (Artikel 9 (2)) durchgeführt und erfolgte auf Basis des Ethik-Kodex der Österreichischen Werbewirtschaft. Der/die Beschwerdeführer/in wurde davon in Kenntnis gesetzt.


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Sehr geehrte Damen und Herren, für mich ist es verständlich, dass aufgrund der niedrigen Impfquote eine Werbekampagne gestartet werden musste. "Alle gehen in den Club, nur nicht Branko. Sein Impfpass ist blanko." oder "Alle gehen in den Club. Nur nicht Goran, denn Geimpfte haben Vorrang." sind für mich jedoch Slogans, die darauf schließen lassen, dass sich ausschließlich Personen mit Migrationshintergrund (Goran und Branko sind serbo-kroatische Namen) nicht impfen lassen und aus diesem Grund ausgegrenzt werden. Zur bereits bestehenden Spaltung der Gesellschaft werden auch nur Personen mit Migrationshintergrund als "Impfverweigerer" dargestellt - dies führt in der bereits ohnehin angespannten Situation zur weiteren Diskriminierung - aller Menschen mit Migrationshintergrund aber vor allem MigrantInnen serbo-kroatischer Herkunft. Weiters würde ich mich über Ihre Rückmeldung freuen mit der Information, was der Grund dafür ist, dass eine ähnliche Beschwerde am 2.11.2021 als unbegründet abgewiesen wurde. Ich ersuche, diese Werbekampagne wiederholt zu prüfen, auch wenn diese durch eine öffentliche Institution veröffentlicht wird.


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Ich bin entsetzt über diese diskriminierenden, hämischen Sprüche der Werbekampagne unserer Regierung. Genau solche Zugänge befeuern die Spaltung unserer Gesellschaft. Statt positive Impfanreize zu geben, werden ungeimpfte Menschen, insbesondere Teenager, für die die Zugehörigkeit einer Gruppe sehr wichtig ist verspottet. Es geht mir dabei nicht darum, eine Impfung in Frage zu stellen, sondern allein um das Wording.


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Die Werbung von "Österreich impft" mit den Sprüchen "Alle gehen ind en Club, nur nicht Branko, sein Impfpass ist blanko." und "Alles gehen in den Club. Nur nicht Jula, die findet ungeimpft sein cooler." tragen zur Spaltung der Gesellschaft bei, fördern Ausgrenzung und zielen dabei speziell auch auf Personen mit Migrationshintergrund ab.


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Die aktuellen Sujets von Österreich impft mit den Reimen: nur nicht Jochen, der ist nicht grstochen. nur nicht Branko, dessen Impfpass ist blanko ist an Stupidität und spalterischen Tendenzen nicht zu übertreffen. Dass dieses Sujet noch mit Steuergeld finanziert wird, setzt dem ganzen die Krone auf. Solche Werbeeinschaltungen spalten junge Menschen und sind einfach unerträglich!!


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Die werbung versucht zu stigmatisieren, dass Branko (typ. Ausländischer Name aus Ex Jugoslawien) einen blank = leeren Impfpassbhat. Das bedeutet keine Impfungrn generell und nucht nur Corona. Hier macht man Stimmung gegen eine Minderheit die sich schlechter wehren kann. Ausserdem entzieht sich die Behauptung jeglicher Fakten. Das darf nicht toleriert werden um Stimmung zu machen


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Sehr geehrte Damen und Herren,

nun wende ich mich an Sie, da ich keine andere Möglichkeit mehr sehe, seit Monaten wird in allen Medien, TV / Radio und Print die gesamte Bevölkerung die sich nicht impfen lässt diskriminiert und das selbe gilt für die 3-/2-G Regel – man wird in diesen Werbekampagnen der Regierung hingestellt als Mensch 3. Klasse, es heißt wörtlich jeder der sich nicht impft soll Nachteile haben, darf nicht in die Nachtgastronomie, es wird geworben mit Veranstaltungen die nur für Menschen mit 3 G zugelassen sind, Menschen wie ich die sich nicht impfen lassen werden speziell von Herrn Nehammer und Mückstein als Gefährder der Bevölkerung hingestellt – die schweren Impfdurchbrüche die auch immer mehr werden – werden nicht erwähnt sondern nur die Menschen die gesund sind weil sie ein gesundes Immunsystem haben – ich ersuche sie dringlichst jedwede Werbung für Impfung und gegen Gesundheit sofort verbieten zu lassen – anderweitig machen auch sie sich sonst an jedem der sich aufgrund der Werbung impfen lässt und einen Impfdurchbruch erleidet mitschuldig, ebenso an jedem Todesfall der nach einer solchen Impfung eintritt. Seinen sie mutig widersprechen sie derlei Werbung – den wenn die Impfung eine wäre und noch dazu eine sterile Immunität herstellen würde bräuchten wir keine Werbung dafür. Helfen Sie Menschen die Ihre eigene Entscheidung treffen wollen indem sie derlei Werbung und Diskriminierung durch Massenmedien verbieten!

Gerne stehe ich Ihnen für jedwede Fragen oder zu einem Gespräch zur Verfügung.

Nachtrag: 

wie Sie selbst in Ihrer Begründung schrieben, gegen die diskriminierende Werbung bestimmter Bevölkerungsgruppen durch den REWE Konzern und Billa, WERBUNG darf niemanden mittelbar oder unmittelbar diskriminieren oder Diskriminierung fördern ! Was ist dann mit der Dauerwerbung im Funk ,TV + Zeitungen+ Regierung für das IMPFEN + TESTEN und mit der Dauerwerbung mit 1-2-3 G oder 1-2 G!! Können wir nicht auch da eine poistive Entscheidung durch Sie erwarten und umsetzen? Das ist ja auch immer eine Diskriminierung für uns GESUNDE !! Da könnten wir uns ja auch auf dieses Gesetz stützen oder nicht? Gesunde wir werden seit 2 Jahre ständigen diskriminiert, besonders unsere Kinder jetzt! Vielleicht gibt es da eine Möglichkeit,das dieser Werbewahnsinn-was das Impfen + testen + Masken tragen betrifft sofort aufhört!

Zumal das Ganze auch tausende Tonnen Müll verursacht und dadurch weder mehr Menschen erkranken noch hospitalisiert werden müssen.

Mit freundlichen Grüßen,

 


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Die Werbekampagne von "Österreich impft" ist rassistisch und diskriminierend.

Wenn ich Im Folgenden von „Impfung“ spreche, meine ich die im Sujet gemeinte, aber nicht genannte Injektion. Im Sujet wird des Weiteren nicht darauf hingewiesen, vor welcher Erkrankung die Impfung schützen soll – der Slogan vermittelt nur, dass denjenigen, die dem Mainstream („alle“) folgen, der Besuch eines Clubs ermöglicht ist, den anderen nicht.

Ausformulierung der Beschwerde anhand des Ethik-Kodex:

1.1.1.   Werbung soll vom Grundsatz sozialer Verantwortung geprägt sein, insbesondere gegenüber Kindern und Jugendlichen vor dem vollendeten 18. Lebensjahr.

Die Impfung ist nicht ausreichend getestet, man weiß aber bereits, dass sie Nebenwirkungen hat. Demgegenüber sind Jugendliche (und diese werden durch die „Österreich impft“-Kampagne angesprochen) nicht durch sehr die Krankheit gefährdet, weniger jedenfalls als durch die Injektion des neuartigen und verkürzt entwickelten Impfstoffes. Da dieser Stoff keine sterile Immunität erzeugt, wiegen sich geimpfte Menschen in einer falschen Sicherheit – sie können sowohl angesteckt werden als auch anstecken, bleiben, da geimpft, aber bei Krankheitsanzeichen möglicherweise nicht zuhause, sondern „gehen in den Club“.

1.1.10.Werbung soll keinen direkten oder indirekten Kaufzwang auf KonsumentInnen ausüben.

Nun, mir ist klar, dass die Injektion von der einzelnen Person nicht „gekauft“ wird, allerdings wird der Kauf der Impfdosen von allen Steuerzahler/inne/n getragen.
Der indirekte Zwang wird ausgeübt, indem mit Ausgrenzung gearbeitet wird. „Du gehörst nicht dazu, wenn du nicht auch geimpft bist“ –Jugendliche können sich gegen solch subtilen Zwang sehr viel schlechter zur Wehr setzen als Erwachsene.
 

1.2.2. Werbung hat die menschliche Würde und Unversehrtheit der Person zu achten und darf diese nicht verletzen.

Wo bleibt die Würde, wenn man – aus welchem Grund auch immer – sich nicht impfen hat lassen und dafür ausgelacht wird?

1.2.3. Werbung darf niemanden mittelbar oder unmittelbar diskriminieren oder Diskriminierung fördern. […]
Murat, Hülya, Jasmin, Anke,… sie alle werden diskriminiert, da sie den Fake News glauben, Migräne bekommen, abwarten,…

1.5.2. Es sollen keine Darstellungen und Aussagen erfolgen, die sicherheitsgefährdende Verhaltensweisen bzw. Situationen darstellen oder zu solchem Verhalten ermutigen können. […]

Siehe 1.1.1: Da dieser Stoff keine sterile Immunität erzeugt, wiegen sich geimpfte Menschen in einer falschen Sicherheit – sie können sowohl angesteckt werden als auch anstecken, bleiben, da geimpft, aber bei Krankheitsanzeichen möglicherweise nicht zuhause, sondern „gehen in den Club“ und gefährden somit sich und andere.

Angeblich wurde auf größtmögliche Diversität bei den Namen geachtet (siehe https://www.derstandard.at/story/2000130445166/neue-impfkampagne-fuer-junge-wenn-sich-jochen-auf-gestochen-reimt) – man kann der Werbeagentur durchaus unterstellen, bewusst Namen gewählt zu haben, die bestimmte Assoziationen bei Jugendlichen hervorrufen.

Wenn ich nur das angefügte Sujet betrachte, so wird hier eine Frau mit Migrationshintergrund lächerlich gemacht. Auf dieses Sujet habe ich mich bei meiner über die Website eingegebenen Beschwerde bezogen.

In der Hoffnung, dass der Werberat meinen Ausführungen beistimmen kann, verbleibe ich mit schönen Grüßen,

 

 


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