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Axe Werbung

26.05.2010


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Entscheidung:
Der Österreichische Werberat sieht im Falle des Werbeplakates der Fa. „Axe“ Sensibilisierung – Aufforderung in Zukunft bei der Gestaltung von Werbemaßnahmen oder einzelner Sujets sensibler vorzugehen, als gegeben.


Begründung:
Die Mehrheit der Werberätes spricht sich für eine Sensibilisierung – Aufforderung in Zukunft bei der Gestaltung von Werbemaßnahmen oder einzelner Sujets sensibler vorzugehen aus.

Vor allem im Hinblick auf Punkt  2.1. Geschlechterdiskriminierende Werbung (sexistische Werbung) wird die Sensibilisierung der Werbemaßnahme empfohlen. Im Detail heißt es: 1. Werbung darf nicht aufgrund des Geschlechts diskriminieren. 1.1 Geschlechterdiskriminierende Werbung (sexistische Werbung) liegt insbesondere vor, wenn
d) die Person in rein sexualisierter Funktion als Blickfang dargestellt wird, insbesondere dürfen keine bildlichen Darstellungen von nackten weiblichen oder männlichen Körpern ohne direkten inhaltlichen Zusammenhang zum beworbenen Produkt verwendet werden.

Da die Werbemaßnahme an öffentlichen Plätzen, wie Bushaltestellen, affichiert wird, also einem Bereich der auch für Kinder und Jugendliche regelmäßig frequentiert wird, wird das Unternehmen aufgefordert  bei der Gestaltung zukünftiger Werbemaßnahmen sensibler vorzugehen.

 


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sexistische, sexualisierte Gewalt und Gewaltfantasien gegen Frauen verherrlichende und normalisierende Plakate und Video auf der hp.


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Die aktuelle Axe Werbung, die den Schritt einer Frau in Nahansicht präsentiert, ist extrem sexistisch und frauenverachtlich. Ich bin für das Verbot derartiger Werbung.


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Die derzeitige Axe Werbung ist geschlechterdiskriminierend und reduziert die Frau auf ein sexuelles Objekt. Ich bitte um sofortige Einstellung dieser Werbung! Des Weiteren interessiert mich, zu wieviel Prozent das Entscheidungsgremium „Österreichischer Werberat“ aus Männern bzw. Frauen besteht. Handelt es sich hierbei bei den Persönlichkeiten aus anderen Disziplinen tatsächlich nur um Männer: "Anwälte, Psychologen und Wissenschafter" (nachzulesen auf dieser Website unter http://www.werberat.or.at/show_129.aspx) bzw. "Anwälte, Mediziner und Psychologen" (nachzulesen ebenfalls auf dieser Website unter http://www.werberat.or.at/entscheidungsgremium.aspx)? Wenn es sich tatsächlich nur um Männer handelt, wie die Schreibweise suggeriert, dann wäre zu hinterfragen, wieso keine Frauen in dem Gremium vertreten sind? Sollten doch Frauen in dem Gremium zu finden sein, so bitte ich darum, auf dieser Website geschlechterneutrale Sprache zu verwenden!


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Ich möchte mich den Beschwerden anschließen, die sich mit den Axe-Plakaten befassen. Es handelt sich um ein sexistisches Motiv, eine Frau mit gespreizten Beinen, ein Axe-Spray phallusartig auf sie gerichtet. Ein Skandal, die Werbung!


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Wie viele andere auch, möchte ich eine Beschwerde zur absolut herabwürdigenden Darstellung der Frau auf dem neuen Axe Plakat einreichen. Die Frau mit gespreizten Beinen, das Deo als demontratives Phallussymbol und was mich am allermeisten aufregt, die Perskeptive aus der das Bild aufgenommen wurde, sind absolut sexistisch und degradierend. Axe hat schon recht... Axe reizt die Frau, aber wohl nicht auf die vorgesehene Art und Weise.


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Die Rolle der Frau wird auf die eines Sexsymbols reduziert, das Männern willig jederzeit zur Verfügung steht. Diskriminierende Geschlechterrollen werden so gefestigt und einmal mehr wird die Frau zu einem käuflichen Objekt gemacht und es wird ihr jeder eigeneWille abgesprochen.


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Der Spot verstößt gegen den Selbstbeschränkungskodex hinsichtlich des Kapitels GEWALT (neben seiner Geschlechterdiskriminierung). Denn darin wird der „Trend zur Verrohung und zu Gewalttätigkeiten“ ausdrücklich missbilligt. Weiters wird darin festgestellt, dass „Werbung ist aufgrund ihrer sozialen Verantwortung und Vorbildwirkung aufgerufen“ ist, „diese negative Entwicklung nicht nur nicht weiter zu fördern, sondern ihr durch Aussagen und Darstellungen aktiv entgegenzuwirken.“ Ebenso bricht die Werbung nachstehende Regeln des Kodex: "1. Werbung darf sich keiner gewalttätigen, Gewalt ästhetisierenden oder gewaltverharmlosenden Sujets bedienen. 1.1. Es dürfen keine Darstellungen und Aussagen erfolgen, die brutales, aggressives oder asoziales Verhalten enthalten oder zu solchen Verhaltensweisen ermutigen." Link zum Spot:http://www.axe.de/dryplus_sensitive/index_de_de.html


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Seit geraumer Zeit werden PassantInnen mit einem Werbeplakat von AXE (Deo für Männer) "beglückt". Das Werbesujet ist sexistisch - und nebenbei stellt sich die Frage: Was hat ein Deo mit Frauen-Oberschenkel und Frauen-Hintern zu tun?


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Zur Konkretisierung meiner Beschwerde: Zur Zeit werde ich mit einem Axe-Werbeplakat konfrontiert bei dem Zwei gespreizte Frauenbeine von hinten in knappen Hot-Pants gezeigt werden. Genau darunter in der Mitte als Phallus-Symbol ein riesiger schwarzer AXE-Deo-Stick mit dem Spruch "Reizt Frauen nicht die Haut". Dieses Werbeplakat ist ohne erkennbaren Grund über alle Maßen sexualisiert und stellt Frauen in einer erniedrigenden Weise als leicht zu habende Sexualobjekte dar. Abgesehen davon, dass ich mich durch solch eine Werbung in meiner Würde als Frau verletzt fühle habe ich die Befürchtung, Männer könnten sich durch solch sexualisierte Darstellungen ermutigt fühlen, Frauen zu belästigen, da sie auf "dumme Gedanken" gebracht werden.


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Abgesehen davon, dass die Webung offensichtlich sexistisch und geschmacklos ist kann es wohl nich sein, dass ich mich jedes mal unwohl fühlen muss, wenn ich zufällig neben so einem Plakat stehe, weil ich Angst haben muss, mit so einem Frauenbild in Verbindnung gebracht zu werden. Schade, dass ich kein Bild zum Hochladen finde...


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Durch dieses Plakat werden Frauen auf leicht reizbare zwei lange Beine reduziert. Einerseits ist es rein auf Körpermerkmale reduzierend und stellt zugleich Frauen als besonders verlockbar dar.


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Auf Bushaltestellen in Salzburg Stadt hängen seit einiger Zeit die neuen Plakate von "Axe", mit dem Spruch "reizt Frauen nicht die Haut". Auf dem Plakat sind die nackten Beine einer Frau von hinten zu sehen, am Boden zwischen ihren Beinen steht eine Axe Dose. Dieses Bild mit dem dazugehörigen Text ist schlichtweg eine Diskriminierung von Frauen in höchstem Grade. Meine Beschwerde richtet sich nicht nur an die ProduzentInnen des Plakats, sondern auch an jene Institutionen, die den Aushang dieses Plakates erlauben.


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