Drucken

WICK MediNait

21.01.2021


Bild

Entscheidung:
Der Österreichische Werberat sieht im Falle des beanstandeten TV-Spots des Pharmaherstellers Wick keinen Grund zum Einschreiten.

Begründung:
Die Mehrheit der Werberäte und Werberätinnen spricht sich für keinen Grund zum Einschreiten aus, da die Werbemaßnahme nicht darauf abzielt, den erkrankten Mann auf eine diskriminierende Weise darzustellen. Der Großteil der Werberäte und Werberätinnen erkennt die werbliche Überzeichnung und stuft die Inszenierung deshalb als unproblematisch ein.
Im beanstandeten TV-Spot wird ein Mann gezeigt, der offenbar verkühlt ist und seine Lebensgefährtin bittet, seine Mutter zu verständigen. Die Protagonistin wirft ihm daraufhin das Medikament WICK MediNait zu. Dass der Protagonist etwas überzeichnet im Bett liegend und leidend dargestellt wird, wird im Zusammenhang mit der Bewerbung eines medizinischen Präparats von der Mehrheit der Werberäte und Werberätinnen nicht als diskriminierend eingestuft. Die Mehrheit der Werberäte und Werberätinnen sieht deshalb im Falle der beanstandeten Werbemaßnahme keinen Grund zum Einschreiten.


Bild

Sender: ATV Datum: 31.Dez.2020 Uhrzeit: 23:46 Uhr Im Werbespot für "Wick Medinite" wird ein mit weinerlich, bittender Stimme ein Mann im Bett liegend diskriminiert. Es wäre interessant zu wissen, wie die Frau-/_&*Innen Organisationen reagieren würden, wäre statt eines Mannes eine Femanzin so dargestellt. Als Männ/_*Inn fühle ich mich dadurch diskriminiert.


European Advertising Standards Alliance

Logo Alliance

Medienpartner

Epamedia RMS ORF Enterprise Gewista
Megaboard Kleine Zeitung ATV VGN-Medien-Holding MEDIAPRINT
IP-Österreich
Servus TV
Monitor Werbung