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tv media

27.04.2020


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Das Unternehmen hat nach der Kontaktaufnahme seitens des Österreichischen Werberates sofort reagiert und die gesamte Kampagne zurückgezogen sowie zugesichert, die beanstandete Werbemaßnahme und auch die geplanten weiteren Sujets der Gesamtkampagne in der bestehenden Version nicht mehr zu verwenden. Bei künftigen Werbemaßnahmen wird das Unternehmen noch sensibler bei der Gestaltung vorgehen.

Das ÖWR- Beschwerdeverfahren sieht bei einer Rücknahme einer beanstandeten Werbemaßnahme durch das Unternehmen keine weitere Behandlung der Beschwerde vor. Das Verfahren ist hiermit abgeschlossen. Die/der Beschwerdeführer/in wurden davon in Kenntnis gesetzt.

Wir danken dem Unternehmen für die rasche Umsetzung und sehr gute Kooperation.


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Die von TV Media geschaltene Werbung - "Das Plappermaul" - ist zutiefst geschlechterdiskriminierend und gewaltverherrlichend und muss dringend überprüft werden.


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Sehr geehrte Damen und Herren, Ich bin zutiefst über die Banalisierung von Gewalt an Frauen durch die Anzeige von TV-Media in der Printausgabe des Standard entsetzt. Auf der Anzeige wird dargestellt, wie eine Frau über ihre Lieblingsserie schwärmt, und dann mit einer zusammengerollten Ausgabe von TV-Media ins Gesicht geschlagen wird. Dies soll darstellen, dass TV-Media das bessere Programm hat. Gewalt in jeder Form ist abzulehnen, und verstößt gegen die ethischen Richtlinien des Werberats. Besonders diese Art der Darstellung, in der die Schwärmerei der Frau (Genderstereotyp) herabwürdigend dargestellt wird, und dadurch auch noch Gewalt als beste Lösung präsentiert wird, ist in vielerlei Hinsicht untragbar. Ich möchte den Werberat um eine öffentliche Stellungnahme bitten, sowie eine Zusendung dieser an meine E-Mail, bzw. eine Antwort auf meine Beschwerde.


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S.g. Damen und Herren, mitgeschicktes Sujet wurde u.a. im Standard und im Kurier geschalten. Während Corona-bedingt ein weiterer Anstieg von häuslicher Gewalt gg. Frauen anzunehmen ist, ein derartiges Sujet zu schalten - und abzudrucken - ist völlig inakzeptabel. Das wäre es natürlich auch ganz ohne Corona.


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S.g. Damen und Herren,
Ich kann es nicht glauben, dass die Zeiten so schlecht sind, dass Sie auf diese unsägliche Art und Weise Geld verdienen müssen.

Meine Kritik bezieht sich auf das Inserat von TV Media auf Seite 21 der Standard Druckausgabe vom 24.4.2020. „das Plappermaul“, das ich leider bereits zum zweiten Mal sehe.

Hier werden Frauen herabgewürdigt und Gewalt verharmlost!!

Ich bin seit Jahren eine treue Standardleserin und Abonnentin, analog und digital.

als solche erwarte ich mir eine Stellungnahme,


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Sehr geehrte Damen und Herren vom österreichischen Werberat,

ich kontaktiere Sie mit einer Beschwerde zu einer Werbung in der Ausgabe der Tageszeitung "Der Standard" vom 24.04.2020, Seite 21. Ein Foto der beanstandeten Werbung finden Sie im Anhang.

Beworben wird in dieser Anzeige die Programmzeitschrift "TV Media" der VGN Medien Holding GmbH. In Form eines Comics mit dem Titel "Das Plappermaul" beschreibt eine junge Frau eine Streaming-Serie an deren Details sie sich nicht erinnern kann. Sie erhält daraufhin einen Schlag ins schmerzverzerrte Gesicht mit besagter Programmzeitschrift.

Die junge Frau wird in dieser Werbung auf entwürdigende und diskriminierende Weise dargestellt. Der Schlag in ihr Gesicht kann nur als gewalttätige und diese Gewalt auch noch verharmlosende Darstellung beschrieben werden.

Aus meiner Sicht verletzt diese Werbung gleich mehrere Grundsätze des Ethik-Kodex der Werbewirtschaft, insbesondere die Punkte 4 und 5 der Präambel; die Punkte 1.1 und 1.2.b des Kapitels Ethik und Moral; die Punkte 1, 1.1 und 1.2 des Kapitels Gewalt sowie die Punkte 1 und 1.11 a) und i) des Kapitels Geschlechterdiskriminierende Werbung.

Ich ersuche Sie um  Befassung Ihrer Gremien mit dieser Werbung und hoffe auf baldige Untersagung dieser wirklisch ungeheuerlichen Anzeige.


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TV-Media veröffentlichte heute im STANDARD-Print (möglicherweise auch in anderen Medien, ersuche höflich, das zu überprüfen) eine Werbung, welche zum einen Geschlechter diskriminierende Rollenklischees bedient (Frau als Plappermaul) und zum anderen Gewalt gegen Frauen verherrlicht und damit gesellschaftlich normalisiert. Erschwerend als besonders verwerflich hinzu kommt der Zeitpunkt: Während bis hin zur Bundesregierung erkannt wurde, dass durch die Corona Isolation das Risiko zunehmender häuslicher Gewalt hoch ist und man besonderes Augenmerk auf die Sensibilisierung und Prävention legen muss, während aus diesem Grund TV-Spots gegen häusliche Gewalt laufen, schaltet ein TV-Blatt eine Anzeige, die genau diese Gewalt verherrlicht. Ich ersuche um klare Positionierung und rasche öffentliche Stellungnahme durch den Werberat sowie die Beteiligten.


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Die heute,24.4. im Standard veröffentlichte Werbung von TV-Media unter dem Titel "Das Plappermaul" ist sexistisch und Gewalt verharmosend. Als Stradträtijn für Frauen & Gleichstellung in Graz ersuche ich den Werberat, dafür Sorge zu tragen, dieses Sujet aus dem Verkehr zu ziehen.


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Die Werbung des Prospekts TV-Media beinhaltet geschlechterdiskriminierende Inhalte und bagatellisiert Gewalt im Speziellen gegen Frauen. Das ist dermaßen verabscheungswürdigend - immer! Aber sowas in Zeiten zu veröffentlichen, in denen Frauenhäuser schon überfüllt sind, aufgrund der steigenden häuslichen Gewalt, da kommt mir alles hoch!


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Die Werbung von TV-Media ist unerträglich. Sie ist sexistisch(,dumme‘ Frau) und gewaltverherrlichend (der Schlag ins Gesicht). Mit dem Comic wird versucht die Härte der Aussage zu kaschieren. Gefunden hab ich sie als Anzeige im Standard.


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Die am 24.4.2020 im Standard veröffentlichte Werbung von TV-Media unter dem Titel "Das Plappermaul" ist sexistisch, antifeministisch, Gewalt verharmosend und widerlich. Als Referentin für Frauen und Gleichstellung im Büro von Stradträtin Judith Schwentner ersuche ich den Werberat, dafür Sorge zu tragen, dieses Sujet aus dem Verkehr zu ziehen. Danke im Voraus


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Das Comic unter dem Titel "Das Plappermaul" spielt 'In der Ankleide' und zeigt eine Frau in Nahaufnahme, die von tv Serien erzählt. Im letzten Bild wird ihr von einem Gegenüber unbekannten Geschlechts mit einer Zeitung ins Gesicht geschlagen. Ich empfinde die Darstellung als brutal und eine Gewaltsituation verharmlosend, zudem sexistisch (Situation 'Ankleide', Stereotyp Quasselstrippe)


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Eine Frau erzählt etwas und wird dann geschlagen werbung kursiert auch in Print Medien wie zb Standard und sie läuft häufig im TV.


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Die aktuelle Kampagne von TV Media mit dem Titel "Das Plappermaul" zeigt, wie eine Frau mit einer Zeitschrift ins Gesicht geschlagen wird. Nicht nur, dass sie insgesamt geschmacklos, stereotyp und witzlos gestaltet ist, verharmlost sie damit häusliche Gewalt. Besonders unangenehm ist es noch zusätzlich, weil sich derzeit wegen der Corona-Isolation häusliche Gewalt besonders schlimm äußert und sogar seitens der Politik besondere Aufmerksamkeit darauf gelegt wurde. Die Kampagne läuft in diversen Medien in unterschiedlichen Formaten.


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