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Geschlechterdiskriminierende Werbung: Mercedes Benz (Radio-Spot)

09.03.2020


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Im Zuge des Beschwerdeverfahrens wird im ersten Schritt das Unternehmen zu einer Stellungnahme eingeladen. Das Unternehmen hat nach der Kontaktaufnahme des Österreichischen Werberates sofort reagiert und die beanstandete Werbemaßnahme zurückgezogen. Diese wird zukünftig auch nicht mehr verwendet.
Das Beschwerdeverfahren sieht bei einer Rücknahme einer beanstandeten Werbemaßnahme durch das Unternehmen keine weitere Behandlung der Beschwerde vor. Das Beschwerdeverfahren ist hiermit abgeschlossen (siehe Verfahrensordnung). Der/die Beschwerdeführer/innen wurden davon in Kenntnis gesetzt.
Wir danken dem Unternehmen für die rasche Umsetzung und Kooperation.


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Sehr geehrte Damen und Herren, ich weiß nicht, ob bei Ihnen bereits Beschwerden zum aktuellen Radio-Spot von Mercedes Benz eingelangt sind, den ich zuletzt zweimal auf Ö3 gehört habe und in dem es um mögliche Sonderausstattungen von PKWs geht. Die „dumme“ Frau erklärt, dass sie sich im Auto einen Kristallluster, einen Schokobrunnen und einen Formel 1-Fahrer wünsche, bevor dann die Männer-Stimme aufklärt, dass fast alles möglich ist. Das Klischee, das in diesem Werbespot bemüht wird „Frau hat keine Ahnung von Autos“, empfinde ich als geschlechterdiskriminierend und so wäre Ihnen für Ihre Intervention sehr verbunden. Besten Dank im Voraus und liebe Grüße aus Salzburg


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